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Die größten Herausforderungen bei der Kitzrettung

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Es ist 21 Uhr, das Telefon klingelt. Ein Landwirt will morgen mähen - fünf Flächen, keine Koordinaten, “die Wiese hinter der Gaststätte, links den Feldweg entlang”. Ich habe heute schon acht Stunden im Büro gesessen, war um 4 Uhr auf dem Feld und muss jetzt noch ein Team für morgen früh zusammenstellen. Genau so oft erlebt in den letzten Jahren. Willkommen in der Kitzrettung.

Es gibt viele Herausforderungen in diesem Ehrenamt - von der Freiwilligengewinnung bis zu Versicherungspflichten und diversen Verordnungen. Ich möchte hier aber über die aus meiner Sicht größten schreiben. Nicht die Dinge, die dazugehören und ab und zu nerven, sondern die massiven Blocker. Probleme, die Kitzrettern immer wieder das Leben schwer machen und der eigentlichen Sache im Weg stehen: Kitze zu retten.

Für manche dieser Herausforderungen habe ich über die Jahre Lösungen gefunden. Bei anderen bin ich ehrlich: ich weiß noch nicht, wie die Antwort aussieht.

Die größten Herausforderungen

  1. Zielkonflikte
  2. Organisation und Disposition der Aufträge
  3. Schutz der eigenen Gesundheit im Dauereinsatz
  4. Wissenstransfer zwischen Teams

1. Zielkonflikte

Bei der Kitzrettung arbeiten immer mehrere Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Bedürfnissen zusammen. Insbesondere treffen Landwirte, Kitzretter und Jäger aufeinander. Landwirte möchten eine Wiese mähen. Entweder zur eigenen Futtergewinnung oder für eine Biogasanlage. Kitzretter möchten Kitze, Hasen und Bodenbrüter vor dem Mähtod bewahren. Jäger haben ein großes Interesse an einem gesunden Wildbestand.

Die einzelnen Perspektiven

Landwirte

Landwirte wollen keine vermähten Kitze. Neben dem Tierleid, das den meisten sehr nahe geht, sind Leichenteile in der Silage ein großes Risiko. Entstehende Botulismus-Erreger können im schlimmsten Fall ganze Viehbestände töten. Gleichzeitig ist der Mähzeitpunkt nur bedingt wählbar - Wetter, Betriebsabläufe und Futterqualität schränken den Spielraum ein.

Kitzretter

Kitzretter arbeiten ehrenamtlich, neben dem eigenen Beruf, oft mit eigenem oder spendenfinanziertem Equipment. Die Kapazitäten sind begrenzt: wenige Piloten, viele Anfragen. Einsätze brauchen Vorlaufzeit - Piloten und Helfer müssen organisiert, Routen geplant werden. Ein bis zwei Tage Vorlauf sind ideal, zwei Stunden vorher reicht nicht.

Jäger

Als Jagdpächter trägt der Jäger die Hegeverpflichtung - er ist gesetzlich für einen gesunden Wildbestand in seinem Revier verantwortlich. Gleichzeitig ist er auf das Wohlwollen der Grundstückseigentümer angewiesen, deren Flächen er bejagt, und scheut sich daher oft, Landwirte bei Missachtung ihrer Pflichten zur Rede zu stellen. Er ist häufig der erste, der von einer anstehenden Mahd erfährt, und kennt sein Revier am besten.

Die Konflikte

Das Kernproblem ist das Timing. Kitzretter arbeiten mit Wärmebilddrohnen, und deren Einsatz ist an ein enges Zeitfenster gebunden: früh morgens, wenn die Sonne den Boden noch nicht aufgeheizt hat. Nur dann heben sich Kitze als einzelne Wärmequellen klar von der Umgebung ab. Tagsüber erscheint jeder Maulwurfshügel und jede Löwenzahnblüte als potenzielles Kitz - die Fehlerquote steigt, die Effizienz sinkt drastisch. Das Zeitfenster ist also eine technische Notwendigkeit, die sich aus dem aktuell effektivsten Vorgehen ergibt.

Landwirte dagegen mähen oft erst tagsüber oder nachmittags. Der größte Faktor ist das Wetter: wenn in zwei Tagen Regen kommt, muss heute gemäht werden. Dazu bewirtschaften gerade in Bayern viele Landwirte ihre Flächen im Nebenerwerb - sie müssen oft wie die Kitzretter um 9 Uhr im Büro sitzen. Der Unterschied: wenn Kitzretter fertig sind, fängt die Arbeit für Landwirte erst an. Auch fachlich gibt es Argumente gegen frühes Mähen: Morgentau erhöht beim Heu das Schimmelrisiko und kann bei Silage zu Fehlgärung führen. Ebenso ist der Zuckergehalt im Gras morgens am niedrigsten, was Futterwert und Silierbarkeit verschlechtert. Häufig wollen Landwirte also Nachmittags mähen. Alternativ melden sie sich abends, weil sie gerade entschieden haben, morgen zu mähen - und erwarten, dass die Kitzretter das Feld dann mal eben abfliegen.

Der Jagdpächter sitzt zwischen den Stühlen oder weiß selbst gar nicht Bescheid. Möglicherweise wohnt er auch weiter entfernt und fragt sich ernsthaft, ob er sich eine Stunde ins Auto setzt, um dann um 4 Uhr an einem Feldrand zu stehen.

Gemeinsam mehr schaffen

Wie also kann man diese verschiedenen Perspektiven und Bedürfnisse zusammenbringen? Im Endeffekt wollen alle das Gleiche: sichere Kitze, sichere Ernte, Minimierung von Tierleid und ein gutes Miteinander. Wer die Perspektive des anderen versteht, hat den wichtigsten Schritt bereits getan.

Trotzdem muss man ehrlich sein: Ein klassischer Kompromiss, bei dem sich beide Seiten aufeinander zubewegen, ist hier kaum möglich. Die Wärmebildtechnik diktiert das Zeitfenster - morgens oder gar nicht.

Dazu kommt: Kitzretter erbringen gegenüber dem Landwirt faktisch eine kostenlose Dienstleistung. Diese schützt den Landwirt vor Botulismus in der Silage und vor den emotionalen und rechtlichen Folgen vermähter Kitze.

Der “Kompromiss” ist hier also: Der Landwirt meldet sich rechtzeitig - idealerweise ein bis zwei Tage im Voraus - und akzeptiert den Morgeneinsatz. Im Gegenzug stehen die Kitzretter frühmorgens auf dem Feld, oft schon ab 4 Uhr. Unmittelbar nach dem Abfliegen muss dann gemäht werden, insbesondere gegen Ende der Saison, wenn Kitze oft nur aus der Fläche getrieben werden können und schnell zurückkehren.

Wer das verstanden hat, mit dem klappt die Zusammenarbeit in der Regel hervorragend. Die allermeisten Landwirte sind dankbar und kooperativ - Probleme entstehen fast immer dort, wo Erwartungen und Realität der Technik nicht zusammenpassen.

2. Organisation und Disposition der Aufträge

Kitzrettung ist Logistik. Und zwar die Art von Logistik, bei der sich die Rahmenbedingungen laufend ändern, viele Beteiligte ehrenamtlich arbeiten, und die Planung für morgen früh um 4 Uhr oft erst am Vorabend beginnt.

Auftragseingang - das Chaos vor der Planung

Bevor überhaupt geplant werden kann, muss ein sauberer Auftrag vorliegen. Und genau das ist oft schon die erste Hürde. Ein Landwirt meldet sich, sagt, er habe fünf Flächen. GPS-Koordinaten? Kommen später. Oder falsch. Oder es sind Adressen statt Koordinaten, die irgendwo auf ein Grundstück zeigen, aber nicht auf die Wiese. Am besten heißt es “die Wiese hinter der Gaststätte links den Feldweg entlang”. Wenn man in einem Landkreis mit fast 1000 Quadratkilometer tätig ist, kennt man oft nicht jeden Winkel. Also nachfragen, warten, nochmal nachfragen.

Abends kommen dann noch zwei Flächen hinterher, die “bitte auch noch gemacht werden sollten”. Die Planung, die man gerade mühsam zusammengestellt hat, kann man wieder aufmachen.

Dazu kommt: bevor geflogen werden darf, braucht es die Genehmigung des Jagdpächters. Die sagen eigentlich immer ja - aber man muss sie erstmal erreichen. Und manchmal hat der Landwirt die Nummer seines Pächters gar nicht, dann wird aus einem kurzen Anruf eine Recherche.

Das klingt alles nach Kleinigkeiten, aber in Summe frisst es enorm viel Zeit - Zeit, die man tagsüber oder abends nach der eigenen Arbeit eigentlich nicht hat.

Disposition - das Puzzle

Stehen die Aufträge, beginnt die eigentliche Disposition. In unserem Fall: sieben Drohnen, für ein bis drei davon bin ich verantwortlich - je nachdem, wie viel in den anderen drei Zonen des Landkreises los ist. Das Ziel ist, die Aufträge zu logischen Paketen zu bündeln, sodass Fahrstrecken minimiert werden und jedes Team eine sinnvolle Route fliegt.

Das Problem: die Einsatzdauer ist kaum planbar. Eine leere Wiese ist in zehn Minuten abgeflogen. Liegen mehrere Kitze drin, braucht man schnell mal eine halbe Stunde oder länger - jedes Kitz muss lokalisiert, die Helfer hingelotst und das Kitz gesichert werden.

Bei mehr als einem Landwirt pro Drohne und Tag wird es zum Dominoeffekt. Der erste Einsatz dauert länger als gedacht, der zweite Landwirt wartet - und will eigentlich direkt nach dem Abfliegen mähen. Irgendjemand wartet also immer, und der Druck auf das Team steigt.

Freiwillige koordinieren - der Flaschenhals

Die beste Disposition nützt nichts, wenn am Ende niemand hinfährt. Piloten und Helfer müssen für jeden Einsatz einzeln gefunden werden. Manche können nicht so früh oder spät, manche wollen nicht so weit fahren, manche fahren gerne dorthin, aber nicht dahin. Verfügbarkeiten ändern sich kurzfristig. Darüber hinaus arbeiten wir mit Freiwilligen, die alle unterschiedliche Stärken haben. Manche sind mit der Drohne firm, andere brauchen einfach etwas länger für die gleiche Fläche. An sich kein Problem, erschwert die Koordination aber noch weiter.

Das alles wird in WhatsApp-Gruppen geklärt, in denen die meisten nicht richtig mitlesen. Man schreibt rein, wartet, schreibt nochmal, ruft dann doch an. Bis ein Team für den nächsten Morgen steht, hat man teilweise den ganzen Abend telefoniert und drei Mal umgeplant.

Die Komplexitätsdreifaltigkeit

Jeder einzelne dieser Schritte ist für sich schon aufwändig. Aber sie hängen alle voneinander ab: ohne saubere Aufträge keine Disposition, ohne Disposition keine Teamzuteilung, ohne Team kein Einsatz. Und das alles unter Zeitdruck, neben dem eigentlichen Job.

Die Lösung?

Einerseits braucht es klare Abläufe - und die betreffen vor allem die Landwirte. Wann melde ich mich? Welche Informationen brauchen die Kitzretter? In welchem Format? Wenn ein Landwirt das einmal verstanden hat, läuft die Zusammenarbeit in der Regel reibungslos. Aber dieses “einmal verstehen” erfordert Aufklärungsarbeit, die man jede Saison mit neuen Landwirten wieder von vorne beginnt.

Andererseits braucht es bessere Werkzeuge. Viel von dem, was heute manuell per WhatsApp und Telefon passiert, ließe sich über eine Plattform lösen: Landwirte legen ihre Flächen selbst an - mit Koordinaten, nicht mit Wegbeschreibungen. Teams sehen auf einen Blick, welche Aufträge noch Leute brauchen, und melden sich eigenständig. Die Disposition wird sichtbar, statt im Kopf eines Einzelnen zu stecken.

Genau aus diesem operativen Schmerz habe ich angefangen, Scout für mich selbst zu entwickeln - eine Plattform, die Auftragseingang, Disposition, Teamkoordination und vieles mehr an einem Ort bündelt. Dass ich damit nicht allein bin, hat sich schnell gezeigt: andere Kitzretter stehen vor exakt den gleichen Problemen.

3. Schutz der eigenen Gesundheit im Dauereinsatz

Die Kitzrettungssaison dauert grob von Ende April bis Ende Juni. Sechs bis acht Wochen, in denen man regelmäßig um 3:30 Uhr aufsteht, vor der eigentlichen Arbeit bereits Einsätze geflogen hat und abends die nächsten plant. Das geht eine Weile gut - aber eben nicht ewig.

Die Abwärtsspirale gegen Saisonende

Anfang der Saison ist die Motivation hoch. Die Leute sind ausgeruht, das Wetter ist noch kühl, und das Zeitfenster morgens ist vergleichsweise lang. Ende April wird es erst gegen 6 Uhr richtig hell - da hat man gut zwei Stunden zum Fliegen.

Anfang Juni sieht das anders aus. Die Sonne geht früher auf, die Temperaturen sind höher, der Boden heizt schneller auf, das nutzbare Zeitfenster schrumpft. Gleichzeitig steigt die Zahl der Aufträge, weil der zweite und dritte Schnitt anstehen. Dazu kontaktieren uns jedes Jahr mehr Landwirte - was uns riesig freut, aber die Kapazitätsgrenzen noch schneller sichtbar macht. Weniger Zeit für mehr Arbeit.

Und genau dann gehen die ersten Leute in den Urlaub. Die verbleibenden Freiwilligen müssen mehr Einsätze übernehmen, sind aber selbst schon Wochen im Dauereinsatz. Die Motivation lässt nach, die Müdigkeit nimmt zu, und der Schlafmangel akkumuliert sich. Wer seit Wochen jeden zweiten Tag um 3:30 Uhr aufsteht und danach einen normalen Arbeitstag hat, ist irgendwann einfach durch.

Das Dilemma

Man weiß: da draußen liegen Kitze in den Wiesen. Jeder Einsatz, der nicht stattfindet, bedeutet potenziell vermähte Tiere. Das macht es unglaublich schwer, nein zu sagen - sich selbst gegenüber und gegenüber Landwirten, die um Hilfe bitten.

Gleichzeitig weiß man auch: wer ausgebrannt in die letzte Phase der Saison geht, macht Fehler. Man übersieht ein Kitz auf dem Wärmebild oder fällt ganz aus. Damit ist am Ende niemandem geholfen.

Andere motivieren, wenn man selbst am Limit ist

Als Koordinator kommt noch eine Ebene dazu: man muss nicht nur selbst durchhalten, sondern auch andere motivieren. Menschen, die genauso müde sind, bitten, morgen früh nochmal rauszufahren. Das fühlt sich irgendwann falsch an - man verlangt etwas, das man selbst kaum noch schafft.

Keine einfache Lösung

Ich habe für dieses Problem keine fertige Antwort. Was ich gelernt habe: Ehrlichkeit im Team hilft. Offen sagen, wenn es zu viel wird. Einsätze bewusst absagen, wenn die Kapazität nicht da ist, statt sie halbherzig durchzuziehen. Und akzeptieren, dass man nicht jede Wiese abfliegen kann.

Aber das ist Schadensbegrenzung, keine Lösung. Die eigentliche Frage - wie man sechs Wochen Dauereinsatz mit vollem Beruf und Privatleben vereinbart, ohne sich aufzureiben - die ist offen. Ich denke viel darüber nach. Bisher ist da aber nichts, von dem ich sagen könnte: das funktioniert zuverlässig. Vielleicht bringt die anstehende Saison neue Erkenntnisse.

4. Wissenstransfer zwischen Teams

Unser Landkreis ist in vier Zonen aufgeteilt, jede mit einem eigenen Koordinator. Zusammen betreiben wir acht Drohnen und fliegen rund 200 Aufträge pro Saison. Ich bin einer der vier Koordinatoren. Man sollte meinen, dass wir uns regelmäßig austauschen - tun wir aber kaum. Die meisten sind vom Tagesgeschäft so ausgelastet, dass es bestenfalls für einen kurzen Erfahrungsaustausch reicht, aber nicht für eine echte Diskussion. Man teilt mit, was bei einem selbst funktioniert, aber für gemeinsames Reflektieren - was davon übertragbar ist, was man anders machen könnte - bleibt schlicht keine Zeit.

Nach der Saison ist vor dem Schweigen

Nach der letzten Mahd sind alle platt. Verständlicherweise hat erstmal niemand Lust, sich mit Kitzrettung zu beschäftigen. Dann vergehen Monate, in denen wenig bis nichts passiert. Und wenn die nächste Saison beginnt, startet jeder wieder dort, wo er aufgehört hat - mit den gleichen Problemen, den gleichen Workarounds, den gleichen offenen Fragen.

Ein strukturierter Austausch zwischen den Saisons findet praktisch nicht statt. Das Wissen bleibt in den einzelnen Zonen oder sogar in einzelnen Köpfen eingeschlossen.

Das Problem ist größer als unser Landkreis

Es geht nicht nur um uns. Deutschlandweit gibt es hunderte Kitzrettungsgruppen und Vereine, die alle vor den gleichen Herausforderungen stehen: Disposition, Freiwilligenkoordination, Kommunikation mit Landwirten, Technik, Burnout. Die gleichen Probleme, immer wieder, überall.

Ich war kürzlich auf der KitzCon, einer Fachmesse für Kitzrettung. In jedem Gespräch dort das gleiche Bild: die Probleme sind identisch, aber jede Gruppe hat ihre eigene Lösung gefunden - oder auch nicht. Was in einer Region hervorragend funktioniert, ist der nächsten völlig unbekannt. Es wird viel parallel erfunden und wenig voneinander gelernt.

Was es bräuchte - und warum es schwer ist

Mehr Formate wie die KitzCon, aber auch niedrigschwelligere: regionale Treffen nach der Saison, gemeinsame Channels, dokumentierte Erfahrungsberichte. Nicht noch ein Verein, sondern einfach mehr Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Aber ich merke auch: das ist leichter gefordert als umgesetzt. Wer nach der Saison platt ist, organisiert kein Regionaltreffen. Und wer in der Saison steckt, hat keine Zeit, seine Erfahrungen aufzuschreiben. Es ist ein Henne-Ei-Problem, für das ich noch keine überzeugende Lösung habe. Vielleicht liegt ein Teil der Antwort in besseren Tools, die Wissen nebenbei dokumentieren, statt es als Extra-Aufgabe auf erschöpfte Ehrenamtliche abzuwälzen. Vielleicht auch in etwas ganz anderem. Ich arbeite daran.

Abschließend

Das eigentliche Problem der Kitzrettung ist nicht, dass die Aufgaben zu kompliziert wären. Das Problem ist, dass ein hochkritischer, zeitgebundener Prozess vielerorts noch immer auf WhatsApp, Zuruf, Einzelwissen und Selbstausbeutung beruht. Dass trotzdem so viel funktioniert, ist beeindruckend. Verlassen sollte man sich darauf auf Dauer aber nicht. Genau deshalb versuche ich, meinen Teil dazu beizutragen.